Breda, 8. April 2026
GES und TenneT schließen ersten Kapazitätssteuerungsvertrag mit einem Engpassdienstleister für das Batterieprojekt Sequoia
Green Energy Storage (GES) und TenneT machen einen wichtigen Schritt zur Entlastung des Stromnetzes in den Niederlanden. Für das Batterieprojekt Sequoia hat GES als Engpassdienstleister einen Kapazitätssteuerungsvertrag (CSC) mit TenneT abgeschlossen, in Kombination mit einem zeitlich begrenzten Transportrecht (TDTR).
Mit dieser Vereinbarung ist GES der erste Batteriespeicherentwickler, der einen CSC in Kombination mit einem TDTR mit TenneT abschließt. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Flexibilität konkret dazu beitragen kann, das bestehende Stromnetz effizienter zu nutzen.
Sequoia als konkrete Lösung für Netzengpässe
Das Sequoia-Projekt ist ein großskaliges Batterie-Energiespeichersystem mit einer Leistung von etwa XNUMX MW / XNUMX MWh. 200 MW / 800 MWh.
Für das Projekt liegen die Genehmigungen sowohl für das Energiespeichersystem (ESS) als auch für die Trassenführung rechtskräftig vor. Gleichzeitig befindet sich der Netzanschluss derzeit im Bau durch TenneT.
Die Batterie wird flexibel eingesetzt, um das Stromnetz zu unterstützen, indem sie:
- Leistung in Zeiten von Knappheit bereitstellt
- Lastspitzen im Netz reduziert
- Die vorhandene Transportkapazität effizienter nutzt
Damit leistet Sequoia einen direkten Beitrag zur Schaffung zusätzlicher Kapazitäten in einem bereits stark belasteten Stromnetz.
Von der Systemherausforderung zur praktischen Umsetzung
Die Niederlande stehen vor einer großen Herausforderung: Der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien führt vielerorts zu einer zunehmenden Belastung des Stromnetzes. Obwohl der Netzausbau weiterhin notwendig bleibt, sind zusätzliche Lösungen erforderlich, um kurzfristig Kapazitäten zu schaffen.
Der CSC legt fest, wie Flexibilität aus großskaligen Batteriespeichern aktiv zur Reduzierung von Engpässen eingesetzt wird. Sequoia ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Marktakteure und Netzbetreiber gemeinsam neue Lösungen innerhalb der bestehenden Infrastruktur entwickeln.
Ad Verbaas, COO bei Green Energy Storage (GES):
Dieser erste Kapazitätssteuerungsvertrag mit einem Engpassdienstleister markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung eines flexibleren Energiesystems. Mit Sequoia zeigen wir, wie großskalige Batteriespeicher bereits heute konkret zur Entlastung von Netzengpässen beitragen können.
Maarten Abbenhuis, COO bei TenneT:
Großskalige Batteriespeicher werden im Energiesystem immer wichtiger. Sie ermöglichen eine bessere Integration erneuerbarer Energien und tragen zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Durch ihren gezielten Einsatz, wie jetzt mit GES vereinbart, können wir das Netz effizienter nutzen und mehr Kunden anschließen
Ein Schritt hin zu einem flexibleren Energiesystem
Das Sequoia-Projekt und der CSC verdeutlichen, dass die Lösung von Netzengpässen sowohl den Netzausbau als auch den intelligenten Einsatz von Flexibilität erfordert.
Mit dieser Zusammenarbeit gehen GES und TenneT den nächsten Schritt hin zu einem Energiesystem, in dem Energiespeicher eine zentrale Rolle beim Ausgleich von Angebot und Nachfrage spielen.
Über Green Energy Storage (GES)
Green Energy Storage entwickelt, realisiert und betreibt großskalige Batterie-Energiespeicherprojekte in den Niederlanden. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, das Energiesystem zu stärken, indem es dort Flexibilität bereitstellt, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Über TenneT
TenneT ist der Übertragungsnetzbetreiber für das Hochspannungsnetz in den Niederlanden und ein zentraler Akteur der Energiewende. Das Unternehmen arbeitet an einem zuverlässigen, bezahlbaren und nachhaltigen Energiesystem der Zukunft.
* Foto: Ad Verbaas, COO bei GES, und Emma van der Veen, Head of AI Balancing and Ancillary Services bei TenneT.